
Auch beim Freeriden gibt es Regeln. Das Wichtigste vorweg: eine Stoppuhr ist bei einem Slopestyle völlig fehl am Platz. Hier kommt es auf den Style, Tricks und Kreativität an. Beim adidas Slopestyle gibt es eine Jury, die sich aus Spezialisten und den Stars der Mountainbike Szene zusammensetzt. Die Jury besteht aus einem Head Judge, der die Jury führt, und fünf weiteren Judges, die die Läufe nach Schwierigkeitsgrad, Ausführung und Style auf einer Skala von 0 bis 10 bewerten. Die einzelnen Wertungen werden addiert und bilden den ‚Total Score’ (Gesamtpunktzahl) für den jeweiligen Fahrer.
Der Head Judge führt durch den Contest. Er überprüft alle Wertungen und erteilt die Freigabe für den Total Score. Je mehr Tricks in einem Lauf gezeigt werden, desto höher ist die Wertung. Gleiches gilt auch für die Qualität der Tricks. Je schwieriger sie sind, desto mehr Punkte können gesammelt werden. Natürlich müssen die Tricks auch sauber ausgeführt sein. Die Judges achten auf cleane Moves, lang gezogene Tricks und eine fehlerfreie Ausführung (Execution). Darüber hinaus achtet die Jury auf den Flow, also wie flüssig der Fahrer seinen Lauf runter bringt, ob er stürzt oder anhält. Die Judges schauen auch, ob die Füße auf beiden Pedalen sind. Bei Stürzen oder Stopps gibt es ebenfalls Punktabzug.
Beim adidas Slopestyle gibt es zwei Qualifikationsläufe, von denen der Bessere gewertet wird. Für das Finale qualifizieren sich dann die besten 15 Fahrer. Auch im Finale gibt es zwei Läufe von denen der Schlechtere gestrichen wird. Die Top Fahrer kämpfen um ein Preisgeld in Höhe von 12.500 Euro.










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